KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)·Bundaktiv
Zuletzt geprüft am 25.10.2026 (vor 9 Tagen)
In drei Sätzen
Das BMBF unterstützt KMU, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei risikoreichen industriellen Forschungs- und vorwettbewerblichen Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung.
Antragsberechtigt: KMU im Sinne der KMU-Definition der EU mit Sitz in Deutschland, Mittelständische Unternehmen mit höchstens 1.000 Mitarbeitenden und höchstens 100 Mio. Euro Jahresumsatz (einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen), Assoziierte Großunternehmen ausdrücklich erwünscht (Verwertung).
Beihilfeintensität 50 % für industrielle Forschung und 25 % für experimentelle Entwicklung; für KMU Anhebung auf bis zu 80 % der beihilfefähigen Kosten; Nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) mit angemessener Eigenbeteiligung; keine Höchstbeträge genannt. Programm „KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)“ ersetzt ProMat_KMU..
Eckdaten
- Förderart
- Zuschuss
- Quote
- klein: 80 %mittel: 80 %groß: nicht angegeben
- Höchstbetrag
- Nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) mit angemessener Eigenbeteiligung; keine Höchstbeträge genannt. Programm „KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)“ ersetzt ProMat_KMU.
- Mindestvolumen
- nicht angegeben
- Laufzeit
- In der Regel bis zu 2 Jahre, in begründeten Fällen bis zu 3 Jahre.
- Frist / Stichtag
- Bewertungsstichtage 15. April und 15. Oktober (Projektskizzen); laufende Einreichungsrunde bis 15. April 2027; Richtlinie Mat2KMU befristet bis 30. Juni 2027.Datum: 15.04.2027
- Vergabe
- Wettbewerb/Stichtag
- Vorhabenbeginn
- nicht angegeben
- Kooperation
- möglich, nicht Pflicht
- Beihilferahmen
- AGVO
- Antragsstelle / Projektträger
- Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wer bekommt es / wer nicht
Ja
- Antragsberechtigt: KMU im Sinne der KMU-Definition der EU mit Sitz in Deutschland, Mittelständische Unternehmen mit höchstens 1.000 Mitarbeitenden und höchstens 100 Mio. Euro Jahresumsatz (einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen), Assoziierte Großunternehmen ausdrücklich erwünscht (Verwertung)
- Größe: 0–9, 10–49, 50–249, 250–500 Mitarbeitende
- Region: bundesweit
- Das Vorhaben muss in Deutschland durchgeführt werden; die Ergebnisse dürfen nur in Deutschland, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz genutzt werden
- Der technologische Fokus des Vorhabens muss grundsätzlich im Bereich der Materialentwicklung liegen
- Das Vorhaben muss ein hohes wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches Risiko aufweisen und den Stand der Technik signifikant übertreffen
- Das Projekt muss durch ein KMU oder mittelständisches Unternehmen koordiniert werden(beim Mandanten erfragen)
- Das Vorhaben muss in Deutschland durchgeführt werden
- Die Ergebnisse dürfen nur in Deutschland, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz genutzt werden
- Bei Verbundprojekten muss eine schriftliche Kooperationsvereinbarung geschlossen werden
- Industrielle Antragsteller müssen eine Eigenerklärung gemäß EU-Definition 'Unternehmen in Schwierigkeiten' abgeben(beim Mandanten erfragen)
- KMU im Sinne der KMU-Definition der EU mit Sitz in Deutschland(beim Mandanten erfragen)
- Mittelständische Unternehmen mit höchstens 1.000 Mitarbeitenden und höchstens 100 Mio. Euro Jahresumsatz (einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen)(beim Mandanten erfragen)
Nein
nicht angegeben
Was gefördert wird / was nicht
Ja
- risikoreiche vorwettbewerbliche FuEuI-Vorhaben mit technologischem Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich drei bis sechs
- Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Werkstoffinnovationen
- Einzelvorhaben von KMU
- Verbundprojekte von einem KMU mit weiteren KMU und/oder mittelständischen Unternehmen
- Einzelvorhaben oder Verbundprojekte gemäß den Buchstaben a und b mit assoziierten Großunternehmen
- Personalkosten: Kosten für Forscher, Techniker und sonstiges Personal, soweit diese für das Vorhaben eingesetzt werden
- Kosten für Instrumente und Ausrüstung, soweit und solange sie für das Vorhaben genutzt werden (wertmäßiger Anteil gemäß Abschreibung)
- Kosten für Auftragsforschung, Wissen und Patente sowie Beratung und gleichwertige Dienstleistungen, die ausschließlich für das Vorhaben genutzt werden
- Zusätzliche Gemeinkosten und sonstige Betriebskosten (z. B. Material, Bedarfsartikel), die unmittelbar durch das Vorhaben entstehen
- Kosten für Durchführbarkeitsstudien
- Für Start-Ups: Kosten für innovationsunterstützende Dienstleistungen (Bereitstellung von Büroflächen, Datenbanken, Bibliotheken, Laboratorien, Tests)
Nein
- Themen aus den Bereichen Nahrungs-, Futter- und Genussmittel sowie Kosmetika sind von der Förderung ausgeschlossen
- Die sich anschließende Produktentwicklung ist nicht förderfähig
Antrag und Verfahren
1. Stufe: Einreichung einer Projektskizze (max. 8 DIN-A4-Seiten + 1 Seite pro Partner + Deckblatt und Anlagen) als PDF über das Online-Skizzentool auf www.kmu-innovativ.de zu den Stichtagen 15. April und 15. Oktober. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist; verspätet eingehende Skizzen können ggf. zum nächsten Stichtag berücksichtigt werden. 2. Stufe: Bei positiver Bewertung Aufforderung zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags über das elektronische Antragssystem easy-Online. Jeder Partner reicht einen eigenen Antrag ein.
Unterlagen
- Projektskizze (nach vorgegebener Gliederung: Thema, Stand der Technik, Notwendigkeit der Zuwendung, Marktpotenzial, Kurzdarstellung der Unternehmen, Arbeitsplan, Finanzierungsplan, Verwertungsplan)
- Bei Verbundprojekten: Kooperationsvereinbarung
- Eigenerklärung gemäß EU-Definition 'Unternehmen in Schwierigkeiten'
- Förmlicher Förderantrag (in easy-Online) mit detailliertem Arbeitsplan, Ressourcen- und Meilensteinplanung, Finanzierungsplan, partnerspezifischem Verwertungsplan
- Nachweise zur KMU-Einstufung
Kontakt: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Materialien und Werkstoffe, Dr. Michael Gleiche, gleiche@vdi.de, 0211 6214586 | Projektträger Jülich (PtJ), Dr. Katrin Witten, k.witten@fz-juelich.de, 02461 6185317
Zum AntragsportalDokumente und Formulare
Quellen (14)
- 1
Quote klein
„Die Beihilfeintensitäten für industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung können im Einklang mit Artikel 25 Absatz 6 Buchstabe a bis d auf bis zu 80 Prozent der beihilfefähigen Kosten angehoben werden: … um 20 Prozentpunkte bei kleinen Unternehmen“
bmftr.bund.de geprüft am 27.10.2026
- 2
Quote mittel
„Die Beihilfeintensitäten für industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung können im Einklang mit Artikel 25 Absatz 6 Buchstabe a bis d auf bis zu 80 Prozent der beihilfefähigen Kosten angehoben werden: … um 10 Prozentpunkte bei mittleren Unternehmen und“
bmftr.bund.de geprüft am 27.10.2026
- 3
Vergabe
„Die eingereichten Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.“
bmftr.bund.de geprüft am 04.11.2026
- 4
Kooperation
„Förderfähig im Rahmen dieser Richtlinie sind grundlegende, anwendungsorientierte Forschungsarbeiten des vorwettbewerblichen Bereichs, die durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sind. Dies sind Einzelvorhaben von KMU, Verbundprojekte von einem KMU mit weiteren KMU und/oder mittelständischen Unternehmen, Einzelvorhaben ode“
foerderdatenbank.de geprüft am 27.10.2026
- 5
Antragsberechtigte
„Antragsberechtigt sind KMU sowie mittelständische Unternehmen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland verlangt“
bmftr.bund.de geprüft am 27.10.2026
- 6
Voraussetzung
„Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Werkstoffinnovationen“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 7
Voraussetzung
„Es werden nur Vorhaben gefördert, die über eine ausreichende Innovationshöhe verfügen beziehungsweise die den Stand der Technik signifikant übertreffen.“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 8
Voraussetzung
„Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland verlangt.“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 9
Voraussetzung
„Die Ergebnisse der geförderten Vorhaben dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und der Schweiz genutzt werden.“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 10
Voraussetzung
„Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung.“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 11
Voraussetzung
„Antragsteller sind verpflichtet, eine Eigenerklärung gemäß EU-Definition „Unternehmen in Schwierigkeiten“ abzugeben“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 12
Voraussetzung
„KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 13
Voraussetzung
„Mittelständische Unternehmen im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, wenn sie einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten“
bmftr.bund.de geprüft am 03.11.2026
- 14
Gefördert wird
„Gefördert werden risikoreiche vorwettbewerbliche FuEuI-Vorhaben mit technologischem Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich drei bis sechs … Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Werkstoffinnovationen, die folgende Themen des Fachprogramms Mat2Twin möglichst gut adressieren:“
bmftr.bund.de geprüft am 27.10.2026
Prüfprotokoll
- 25.10.2026 · Programm zuletzt geprüft
- 04.11.2026 · 1 Angabe an der Quelle geprüft
- 03.11.2026 · 8 Angaben an der Quelle geprüft
- 28.10.2026 · 1 Angabe an der Quelle geprüft
- 27.10.2026 · 5 Angaben an der Quelle geprüft